Ist Kohle eine vegane Energiequelle?

Über die Vorteile & Nachteile des Kohlestromes in puncto Tierschutz

Wie vegan ist Kohlestrom?

Die Verbrennung von Kohle zur Energiegewinnung reicht mehrere tausend Jahre zurück. Spätestens mit Beginn des Elektrizitätszeitalters wurde Kohle zu einer der wichtigsten Energiequellen weltweit. Gleichzeitig setzt ihre Verbrennung große Mengen an Treibhausgasen und Schadstoffen frei, die Klima, Umwelt und Ökosysteme massiv belasten.

Kohlestrom zählt zu den größten Verursachern der globalen Klimakrise. Vegan Strom erklärt Dir, warum die Zeit der Kohleverstromung endgültig vorbei ist und weshalb ein Ausstieg dringend notwendig ist.

Kohle: Eine Energiequelle der Vergangenheit

Kohle gehört neben Biomasse zu den ältesten Brennstoffen der Menschheit. Ihre Entstehung begann vor etwa 300 Millionen Jahren, als Pflanzen erstmals den Holzbestandteil Lignin entwickelten.

Wie Kohle entsteht

  • Abgestorbene Pflanzen verrotteten nicht vollständig

  • Sie sanken in sumpfigen Gebieten in den Boden

  • Unter Luftabschluss entstand zunächst Torf

  • Durch Druck und Hitze entwickelte sich daraus

Historische Nutzung von Kohle

  • Nutzung bereits in der Bronzezeit nachgewiesen

  • Einsatz bei Feuerbestattungen vor rund 5.000 Jahren

  • Verwendung zum Metallschmelzen im antiken Griechenland

  • Industrielle Nutzung seit Beginn der Industrialisierung

Angesichts dieser langen Geschichte war es naheliegend, Kohle auch zur Stromerzeugung zu nutzen. Bereits eines der ersten Elektrizitätskraftwerke überhaupt, die Edison Electric Light Station von 1882, arbeitete mit Kohle.

Warum wir die Kohleverstromung beenden sollten

Schon früh war bekannt, dass Kohle keine besonders effiziente Energiequelle ist. Wie bei allen fossilen Energieträgern geht ein großer Teil der Energie bei der Stromerzeugung verloren.

Grundprobleme der Kohleverstromung

  • Hohe Energieverluste durch Abwärme

  • Aschereste ohne energetischen Nutzen

  • Hoher Ressourcenverbrauch

  • Massive Umwelt- und Klimaschäden

Trotzdem wurde Kohle lange genutzt, da sie leicht verfügbar und günstig war. Betrachtet man jedoch alle Folgen, überwiegen die Nachteile deutlich.

Vorteile der Stromerzeugung mit Kohle

Weltweite Verfügbarkeit

  • Kohle kommt auf allen Kontinenten vor

  • Entstand überall dort, wo Pflanzen unter Luftabschluss lagerten

  • Große Lagerstätten in vielen Ländern

In Deutschland lagen bedeutende Vorkommen unter anderem:

  • im Ruhrgebiet

  • im Mitteldeutschen Braunkohlerevier

  • in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Ausgereifte und günstige Technologie

  • Kohlekraftwerke werden seit über 140 Jahren betrieben

  • Technik ist gut erforscht

  • Moderne Anlagen erreichen bis zu 45 Prozent Wirkungsgrad

  • Kurzfristig günstige Stromproduktion

Diese Vorteile relativieren sich jedoch, sobald Umwelt- und Klimakosten berücksichtigt werden.

Nachteile der Stromerzeugung mit Kohle

Kohle ist der ineffizienteste fossile Energieträger

  • Energiedichte nur 5 bis 9 Kilowattstunden pro Kilogramm

  • Deutlich geringer als Erdöl oder Erdgas

  • Hoher Brennstoffbedarf

  • Entsprechend hoher Förderaufwand

Endliche Kohlevorräte

  • Seit Jahrhunderten intensive Nutzung

  • Viele Lagerstätten bereits erschöpft

  • Neubildung dauert Millionen Jahre

  • Aus menschlicher Sicht nicht erneuerbar

Massive Landschaftszerstörung durch Kohleabbau

  • Tagebaue hinterlassen riesige Krater

  • Tiefbergbau verursacht Bodensenkungen

  • Zerstörung ganzer Ökosysteme

  • Umsiedlung von Dörfern und Menschen

Hohe Emissionen und Schadstoffe

Bei der Kohleverstromung entstehen:

  • Große Mengen Kohlendioxid

  • Schwefelverbindungen

  • Feinstaub

  • Spuren radioaktiver Stoffe

Moderne Filter reduzieren Schadstoffe, können sie aber nicht vollständig entfernen. Auch sogenannte CO2 arme Kohlekraftwerke ändern nichts am grundlegenden Problem, da:

  • Filterrückstände entsorgt werden müssen

  • Abbau und Transport weiter Emissionen verursachen

Schlechte energetische Amortisation

  • Wirkungsgrad meist nur 30 bis 40 Prozent

  • Große Teile der Energie gehen verloren

  • Hoher Ressourcenverbrauch ohne ausreichenden Nutzen

Die Zeit des Kohlestroms ist vorbei

Kohle war über Jahrhunderte ein Motor des technischen Fortschritts. Sie trug zur Industrialisierung und Elektrifizierung bei. Gleichzeitig legte sie den Grundstein für die heutige Klimakrise.

  • Kohlestrom ist extrem klimaschädlich

  • Kohleabbau zerstört Umwelt und Lebensräume

  • Die Energiequelle ist nicht erneuerbar

  • Kohlestrom ist unter keinen Umständen vegan

Nachhaltige Alternativen zur Kohle

Schon früh existierten umweltfreundlichere Energieformen. Das erste Kraftwerk der Welt war ein Wasserkraftwerk. Heute stehen uns zahlreiche erneuerbare Technologien zur Verfügung.

Diese Energiequellen erzeugen Strom klimaneutral und ohne irreversible Schäden an Natur und Tierwelt.

Fazit: Warum Kohlestrom nicht vegan ist

Kohlestrom schadet:

  • dem Klima

  • der Umwelt

  • Menschen

  • Tieren

Eine verantwortungsvolle Energieversorgung darf nicht auf Ausbeutung und Zerstörung beruhen. Deshalb setzt Vegan Strom konsequent auf Strom aus Solarenergie und Geothermie.

So kannst Du sicher sein, dass Dein Strom:

  • nachhaltig erzeugt wird

  • klimafreundlich ist

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Wir engagieren uns für die Energiewende und möchten den Sektor aktiv voranbringen. Daher setzen wir für unseren Ökostrom ausschließlich auf Erneuerbare Energien.

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Photovoltaik und Geothermie sind tierfreundliche Stromquellen. Wir möchten Ökosysteme und Lebensräume bewahren, denn alle Lebewesen verdienen unseren Respekt.

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