Pollenallergie
Die besten Tipps gegen Heuschnupfen

Deine Augen jucken, Deine Nase läuft und Du musst ständig niesen? Dann geht es Dir wie vielen anderen Menschen in Deutschland, die unter Heuschnupfen leiden. Gerade in der Pollensaison können die Beschwerden im Alltag sehr belastend sein. Die gute Nachricht ist: Mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst Du Deine Heuschnupfen-Symptome lindern und besser durch die Pollenzeit kommen.
In diesem Beitrag erfährst Du, was gegen Heuschnupfen hilft, welche Tipps bei Pollenallergie besonders wirksam sind und warum der Klimawandel die Pollensaison zusätzlich verschärft.
Das wichtigste in Kürze: Das kannst Du gegen den Heuschnupfen tun
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Was genau ist unter Heuschnupfen zu verstehen?
Heuschnupfen, auch Pollenallergie genannt, ist eine allergische Reaktion auf Blütenpollen von Gräsern, Bäumen oder anderen Pflanzen. Gelangen diese Pollen in die Atemwege oder auf die Schleimhäute, reagiert das Immunsystem überempfindlich.
Typische Symptome bei Heuschnupfen sind:
häufiges Niesen
laufende oder verstopfte Nase
juckende, tränende Augen
Husten
Müdigkeit
gereizte Atemwege
in manchen Fällen sogar asthmatische Beschwerden
Wie stark die Symptome ausfallen, hängt davon ab, auf welche Pollen Du reagierst und wie hoch die aktuelle Pollenkonzentration ist.
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Was hilft bei Heuschnupfen: Unsere 8 besten Tipps
1. Richtig lüften bei Pollenallergie
Wenn Du unter einer Pollenallergie leidest, ist richtiges Lüften besonders wichtig. So kannst Du die Pollenbelastung in Deinen eigenen vier Wänden möglichst gering halten.
In der Stadt ist die Pollenkonzentration morgens meist niedriger. Am besten lüftest Du zwischen 6 und 8 Uhr
Auf dem Land ist die Luft am Abend oft günstiger, idealerweise ab 19 Uhr
Mit den richtigen Lüftungszeiten kannst Du verhindern, dass zu viele Pollen in Deine Wohnung gelangen.
2. Effektiver Schutz bei Heuschnupfen durch Pollenschutzgitter
Pollenschutzgitter sind eine einfache und wirkungsvolle Hilfe bei Heuschnupfen. Sie werden an Fenstern oder Türen angebracht und reduzieren die Menge an Pollen, die in Dein Zuhause gelangt.
Gerade im Schlafzimmer kann ein Pollenschutzgitter sehr sinnvoll sein, weil Du dort viele Stunden am Stück verbringst. Wer seine Wohnräume besser schützt, kann oft deutlich entspannter durch die Pollensaison kommen.
3. Bettwäsche während der Heuschnupfen-Saison häufiger waschen
Pollen setzen sich leicht in Textilien fest. Deshalb solltest Du bei Heuschnupfen während der Pollensaison Deine Bettwäsche regelmäßig waschen.
Am besten gilt:
Bettwäsche mindestens einmal pro Woche wechseln
bei 60 Grad waschen, wenn das Material es zulässt
So verringerst Du die Pollenmenge im Bett und schaffst Dir eine angenehmere Schlafumgebung.
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4. Luftreiniger im Schlafzimmer aufstellen
Ein Luftreiniger mit HEPA-Filter kann helfen, Pollen und andere Allergene aus der Raumluft zu filtern. Vor allem im Schlafzimmer ist das sinnvoll, weil guter Schlaf bei Heuschnupfen besonders wichtig ist.
Stelle den Luftreiniger möglichst in die Nähe Deines Bettes, damit die Luft dort gereinigt wird, wo Du nachts atmest. Das kann Deine Beschwerden spürbar reduzieren.
5. Kleidung wechseln und Heuschnupfen-Symptome reduzieren
Wenn Du draußen unterwegs warst, haften oft Pollen an Deiner Kleidung. Deshalb ist es sinnvoll, direkt nach dem Heimkommen die Kleidung zu wechseln.
Wichtig dabei:
getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer lagern
frische Kleidung anziehen
Jacken und Oberteile möglichst außerhalb von Schlafräumen aufbewahren
Dieser einfache Schritt kann dabei helfen, weniger Pollen in Deiner Wohnung zu verteilen.
6. Abends Haare waschen als effektive Strategie gegen Heuschnupfen
Auch in Deinen Haaren können sich tagsüber viele Pollen sammeln. Wenn Du abends duschst oder Deine Haare wäschst, nimmst Du einen großen Teil davon wieder ab.
Das ist besonders wichtig, bevor Du schlafen gehst. So gelangen weniger Pollen auf Dein Kopfkissen und in Dein Bett. Gerade bei starkem Heuschnupfen kann das einen spürbaren Unterschied machen.
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7. Kleidung drinnen trocknen
Frisch gewaschene Kleidung oder Bettwäsche solltest Du während der Pollensaison besser drinnen trocknen. Im Freien setzen sich schnell neue Pollen auf die Stoffe.
Wenn Du Deine Wäsche drinnen trocknest, schützt Du Dich davor, Allergene direkt wieder in Deinen Alltag zu holen. Achte dabei auf gute Belüftung, damit keine Feuchtigkeit stehen bleibt.
8. Achte auf Kreuzallergien
Viele Menschen mit Heuschnupfen reagieren nicht nur auf Pollen, sondern auch auf bestimmte Lebensmittel. Dabei spricht man von Kreuzallergien.
Typische Beispiele sind:
Äpfel
Kiwi
Karotten
Sellerie
Diese Lebensmittel enthalten Eiweißstrukturen, die bestimmten Pollen ähneln. Dadurch können Beschwerden im Mund, Hals oder Rachen entstehen. Wenn Dir auffällt, dass bestimmte Lebensmittel Deine Symptome verstärken, solltest Du hier besonders aufmerksam sein.
Weshalb wird der Heuschnupfen von Jahr zu Jahr schlimmer?
Immer mehr Menschen leiden unter Heuschnupfen. Ein wichtiger Grund dafür ist der Klimawandel. Er verändert Pflanzenwachstum, Blütezeiten und die Belastung durch Pollen.
1. Verlängerte Pollensaison: Durch mildere Temperaturen beginnt die Blüte vieler Pflanzen früher und endet später. Das bedeutet: Menschen mit Pollenallergie sind über einen längeren Zeitraum belastet.
2. Zunahme der Pollenkonzentration: Steigende Temperaturen und veränderte Umweltbedingungen können dazu führen, dass Pflanzen mehr Pollen freisetzen. Für Allergikerinnen und Allergiker bedeutet das oft stärkere Beschwerden.
3. Neue Arten verbreiten sich: Mit dem Klimawandel verbreiten sich auch Pflanzenarten, die früher hier kaum vorkamen. Einige davon haben ein besonders hohes Allergiepotenzial. Dadurch steigt das Risiko für zusätzliche oder stärkere allergische Reaktionen.
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